Samstag, 29. November 2014

Aufarbeiten alter Filme #6

Ich habe wieder mal in meinen Archiven gewühlt und ein paar alte Photos gefunden. Ende Oktober 2007 war ich für 10 Tage in Kanada. Das Wetter war für den Herbst angenehm warm. Photographiert habe ich damals teilweise mit Film, teilweise digital. Insgesamt hatte ich 3 Photoapparate mit :-)

Zuerst war ich ein paar Tage in Québec (sowohl am Land als auch in der Stadt). Wo genau das linke Photo entstanden ist, weiß ich nicht mehr. Da das Verkehrszeichen zweisprachig ist, glaube ich jedoch am ehesten, dass es in Ottawa war,




Den zweiten Teil der Reise - insgesamt 3 oder 4 Tage - war ich dann in Toronto.  Am rechten Photo ist der markante Fernsehturm, der CN Tower. 
Zwei Stunden Autofahrt von Toronto entfernt liegen die Niagarafälle. Auch beim 2. Besuch - nach 1995 - waren die Wasserfälle wieder sehr beeindruckend.


1995 habe ich noch mit Diafilm photographiert, die alten Dias zu scannen und für das Blog aufzuarbeiten wird sicher auch eine spannende Sache.

Euer Uhu

Freitag, 29. August 2014

Irland Tag 1

Liebe Leute,

Ende August ist ja für mich traditionell Urlaubszeit. Heuer hat es mich nach Irland verschlagen.

Tag 1 (Dienstag, 26.08.2014) war der Anreise gewidmet, die reichlich unspektakulär abgelaufen ist. Der Flug Wien - Frankfurt am Main - Dublin war eigentlich reine Routine.

Zum Flughafen Wien habe ich schon öfter geschrieben, da gibt es nichts zu sagen.

In Frankfurt hat mich die Größe des Flughafens beeindruckt. Ich musste vom Terminal A nach Termin B wechseln, da waren die 1,5 Stunden Umsteigszeit schon etwas knapp. (Ein Kaffee ging sich trotzdem aus.)

Weiters gibt es in Frankfurt einen Tag (24 Stunden) gratis WLan, das ich sogar 20 Minuten nutzen konnte :-)

Übernachtet habe ich dann nach der problemlosen Übernahme des Mietwagens in Drogheda. Als Einstimmung auf den Urlaub zeigt das Bild die örtliche Kirche im spätabendlichen Sonnenschein.

Euer Uhu

Samstag, 16. August 2014

Salzburg Stadt

Liebe Leute,

dieser Beitrag ist sicher ein längerer, der sich nicht nur mit einer Reise oder einem Ausflug beschäftigt, sondern mit einer Stadt als solcher, in der ich relativ oft und gerne bin.

Das erste Mal in der Stadt Salzburg war ich sicher vor über 30 Jahren. Viel Zeit ist seit damals vergangen, aber gewisse Fixpunkte und Touristische Hotspots gibt es immer noch. Erinnern kann ich mich, dass ich einmal in der Volksschule mit Wissen über die Getreidegasse geglänzt habe. Da hat sich seit damals vor Ort wenig verändert.

An einem Samstag im Sommer wie heute ist es fast unmöglich schneller als im langsamen Schritttempo voranzukommen. Es sind in der engen Gasse einfach viele Menschen auf zu wenig Raum.


Wenige Schritte weiter kommen wir dann zum Domplatz. Im Sommer ist dort alles schon aufgebaut für die Aufführung des Jedermannes. Ein Kartenbüro hätte sogar für heute noch Restkarten gehabt. Angesichts der düsteren Wolken im Hintergrund bin ich dann doch vorsichtig gewesen und habe nicht zugeschlagen. Das war auch gut so, weil es dann tatsächlich zum Regnen angefangen hat.

Die Vorstellung findet dann - soweit ich weiss - im Schauspielhaus statt. Nur wenn ich dieses Stück sehen will, dann am Platz, für den das Stück geschrieben ist.

Salzburg nur auf Regenwetter zu reduzieren ist jedoch zu wenig. Es gibt wie in jeder Stadt auch schöne Tage. Das Foto von der Festung Hohensalzburg ist vor ein paar Wochen bei prachtvollem Wetter entstanden. In der Nähe der Festung ist auch das äusserst empfehlenswerte Café Tomaselli.


Jedoch wäre es zu wenig, Salzburg nur auf die Gegend Getreidegasse, Dom, Domplatz und Hohenfeste zu reduzieren. Die Gärten des Schlosses Mirabell  sind sowohl aus fotografischer Sicht interessant, als auch zum Bummel, Sonne sitzen und die Seele baumeln lassen. Im Hintergrund das Gebäude der Universität Mozarteum.



Salzburg ist auch von Wien aus sehr gut für einen Tagesrandausflug geeignet. Die Bahnverbindung ex Wien West ist mit ca 2:30h schwer OK. Für so manche Wanderung ist die Anfahrt mit dem Auto länger.

Und die Zeit im Zug lässt sich hervorragend zum Bloggen verwenden :-)

Wie üblich freut sich über jeden Kommentar

Euer Uhu

Sonntag, 25. Mai 2014

Sonntag, 4. Mai 2014

Neue Kamera #2

Wie versprochen folgen noch ein weiteres Beispiel von Fotos mit meiner neuen Kamera :-)



Keine großartiges Herumspielen mit Blende und Verschlusszeit. Einfach das entsprechende Programm ausgewählt :-)

Euer Uhu

Freitag, 2. Mai 2014

Aufarbeiten alter File #4

Wie ich dereinst im Jahre 2011 a.d. in diesem Beitrag bereits angekündigt habe, liefere ich jetzt - 3 Jahre später ;-) - die Innsbruck Fotos nach.























Euer Uhu

Aufarbeiten alter File #3

Liebe Leute,

wie in diesem Beitrag versprochen liefere ich noch ein klassisches Foto der Pfarrkirche Heiligenblut und des Großglockners nach.









Euer Uhu

Aufarbeiten Alter File #2

Ungefähr 2010. Analog fotografiert und mit professionellem Gerät durch Fotogeschäft vom Negativ weg gescannt:
















Euer Uhu

Freitag, 21. März 2014

Neue Kamera

Liebe Leute,

wie bereits geschrieben hat Euer Uhu eine neue Kamera. Die ersten Eindrücke waren:

  • Ein GPS Fix ist sehr schnell gefunden
  • Der Akku hält angenehm lange
  • Die Kamera ist sehr kompakt
Und als Eindruck der Qualität ein paar (auf 25% verkleinerte) Impressionen des Stephansdoms. Durch Draufklicken werden die Bilder größer :-)

Euer Uhu





 

Samstag, 15. März 2014

Aufarbeiten alter Filme


Liebe Leute,

Euer Uhu hat einige alte DVDs mit Fotos zu Hause gefunden. Diese Bilder habe ich damals mit analoger Fototechnik aufgenommen. Dann wurden die Filme entwickelt und vom Fotogeschäft direkt vom Negativ mit professionellem Gerät gescannt. Die so erhaltenen tif Files habe ich in jpg umgerechnet und dann für das Blog herunterskaliert.

Ich werde die Fotos geographisch auf mehrere (dafür kürzere) Beiträge aufteilen und freue mich über jeden Kommentar.

Zeitlich dürften die Fotos aus den Jahren 2008 bis 2010 stammen.


Angefangen hat es mit einem Urlaub mit meinen Eltern in Kärnten. Nach einer gemütlichen Autofahrt nach Heiligenblut.Von Heiligenblut habe ich auf diesen Filmen nur das linke, atypische Foto der Kirche gefunden. (Es gibt noch ein paar andere  Fotos auf Film, die muss ich erst heraussuchen). Dann gings dann über die Großglockner Hochalpenstraße auf die Franz Josefs Höhe mit herrlichem Blick auf den Großglockner.


Soweit ich mich erinnern kann, war auf der kärntner Seite das Wetter prachtvoll und (damals, Ende Juni, Anfang Juli) fast schon schneefrei.

Dann fuhren wir durch den Tunnel durch auf die salzburger Seite und ich merkte die Wetterscheide. Es war nebelig und kalt. Und es lag noch viel mehr Schnee.






Euer Uhu

Samstag, 8. März 2014

Neue Kamera

Liebe Leute,

ich habe mir gerade eine neue Kamera, eine Nikon AW110, gekauft. Ein Review das mir sehr gut gefällt gibt's hier .

Eigene Bilder und Kommentare zu der Kamera folgen von

Eurem Uhu.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Cilaos

Liebe Leute,

Cilaos
es wird Zeit für eine Zusammenfassung der letzten Tage in Cilaos.  Die Anreise alleine wäre schon einen eigenen Artikel wert. Es gibt eine sehr sehr schmale und Enge Bergstrasse, teilweise mit einspurigen Tunneln. Für die Gesamtlänge von ca. 30km habe ich über eine Stunde gebraucht. Einige generelle Eindrücke habe ich ja bereits vor 2 Jahren in diesem Artikel geschrieben. Den Bankomanten von damals habe ich heuer auch schon wieder besucht ;-)

Das Wetter war bis jetzt sehr stabil, heute war der erste Tag, wo es seit der Früh nicht so richtig Sonne und brauchbares Wanderwetter gibt.

Gestern bin ich zu Wanderung Nummer 3 auf der Reise auf den Col du Taïbit gegangen. Die ersten paar Höhenmeter von Cilaos zum Einsteig bin ich mit dem Bus gefahren. Das hat perfekt funktioniert. Der Bus war Hin- und Rückfahrt auf die Minute pünktlich und relativ günstig (EUR 1,50 pro Richtung, wenn man die Fahrkarte beim Fahrer kauft).

Am Weg fast schon am Pass oben
Beim Aufstieg waren dann ca. 800hm auf einem gut ausgebautem Wanderweg zu überwinden.  Der Weg beginnt unmittelbar an der Strasse. Von der Bushaltestelle sind es ein paar Schritte. Ein paar Parkbuchten für Autos sind vorhanden.

Der gesamte Weg ist relativ steil, aber nicht zu steil. An allzu ausgesetzte Stellen oder gar Stahlseile kann ich mich nicht erinnern. Insgesamt gibt es zwei oder drei Trinkwasserstellen, die auch beschriftet sind.
Der gesamte Weg ist ein Teil der großen Réunion Wanderwege GR1 und GR2, entsprechend gut ist er beschildert und mit zahlreichen Wegmarkierungen versehen. Das Navigationsgerät hätte ich nicht gebraucht, ein Verirren wäre schon sehr schwer gewesen :-)

Passhöhe
Nach ca. 2 - 3 Stunden und einigen Pausen dazwischen habe ich die Passhöhe erreicht. Das Wetter oben war recht frisch, ich war froh, dass ich meine Jacke mitgehabt habe.

Die Belohnung für die Mühen waren grandiose Ausblicke in den Talkessel von Cilaos (das Foto oben ist ca. von der Passhöhe aus entstanden) und den Cirque de Mafate.
Cirque de Mafate
Ein Besuch des Cirque de Mafate (nur zu Fuß oder per Hubschrauber zu erreichen) ist sicher ein Projekt das ich bei meinem nächsten Urlaub hier angehen könnte.






Heute war das Wetter dann leider nicht mehr so gut. Starkregen in der Früh (davon gibts kein Foto, weil ich einfach weitergeschlafen habe), teilweise Sonne (Foto links) teilweise Wolken (Foto rechts) und Regen. 



Last but not least noch ein Aufruf in eigener Sache... wenn Euch das Blog und / oder einzelne Fotos gefallen, schreibt einen kurzen (gerne auch anonymen Kommentar).

Euer Uhu

Sonntag, 16. Februar 2014

Wasserfälle

Liebe Leute,

es scheint die Reise der versperrten Wanderwege zu sein. Der Uhu ist heute zum Staudamm von Takamaka gefahren, um dort 300hm ins Tal abzusteigen. Leider war bereits nach ca. 20 Metern der Wanderweg gesperrt. Deutlich sichtbar waren gestürzte Bäume über dem Weg... Der Uhu hat dann halt ein paar Fotos wie rechts gemacht.



Euer Uhu

Gîte de Bélvoue, Trou de Fer

Liebe Leute,

gestern war der zweite Wandertag auf der heurigen Réunion Reise. Von Hell-Bourg auf ca. 935m Seehöhe bin ich zuerst auf die Gîte de Belvoue (ca. 1.500m Seehöhe) aufgestiegen.

Der erste Teil des Weges ist steil, führt aber über sehr gut ausgebaute Waldwege. Ich habe rasch an Höhe gewonnen und wurde mit prachtvollen Ausblicken auf Hell-Bourg belohnt. (Das Foto ist aber am Rückweg entstanden, es geht hin und zurück über den gleichen Weg).

Teilweise sind die Wege gatschig, der eine oder andere Wasserfall geht neben dem Weg runter. Einzelne Stellen sind mit Stahlseilen versichert. Bemerkenswert sind viele in den Fels geschlagene Stufen, weilweise wurden Stufen auch hinbetoniert.

Mit der Zeit führt der Weg stetig weiter, die Flora ändert sich aber nicht wirklich bemerkenswert. Nach ca. 1:30h ist die Gîte de Belvoue erreicht.  Keine Spur mehr von Regenwald oder gatschigem Wanderweg. Ein wunderbar gepflegter Rasen erwartet mich in einer anderen Welt... Von der anderen Seite des Berges ist die Hütte auch über eine Forststrasse erreichbar, eine Mülltrennungsinsel ist selbstverständlich auch vorhanden.

Nach einer etwas längeren Mittagspause (ich bin im Urlaub und habe Zeit ;-) ging ich dann weiter Richtung Trou de Fer (der französische Artikel ist etwas aussagekräftiger).

Anfänglich führt der Weg recht gatschig über einen wurzeldurchwachsenen Waldweg, der dann immer mehr zum gut ausgebauten Wanderweg wird.


Nach einem kurzen "Forststrassenhatscher" erreiche ich eine - je näher das Ziel, desto besser ausgebaute - "Regenwaldautobahn" mit jedem Komfort und vignettenfrei ;).






N.b. Oben schrieb ich, ich ging "weiter Richtung Trou de Fer". Dieses Detail ist wichtig, weil 300m vor dem Ziel war die Autobahn wegen einer Baustelle gesperrt :-)  Ich hätte zwar problemlos rechts an der Absperrung vorbeigehen können, jedoch war mir das dann doch zu riskant, da ich alleine unterwegs war und auch zu dem Zeitpunkt keine anderen Leute mehr zu sehen waren. Der Fairness halber muss ich aber dazuschreiben, dass die Sperre bereits bei der Gîte hinreichend angekündigt war und ich trotzdem das Risiko eingegangen bin, mich auf den Weg zu machen...

Der Rückweg nach Hell Bourg ist dann genauso wie der Hinweg gewesen.

Alles in Allem war es eine sehr nette, aber durchaus auch anstrengende Wanderung. Gesamt werden es ca. 800 Höhenmeter Auf- und Abstieg gewesen sein.

Euer Uhu


Samstag, 15. Februar 2014

Wetter

Anon Kommentator gestern hatte recht - heute ist das Wetter viel besser ;-)

Freitag, 14. Februar 2014

Ankunft

Der Inlandsflug war sehr ruhig. Das (sehr große) Flugzeug war nicht sonderlich ausgelastet, so hatte ich Platz genug. Einige Stunden Schlaf waren auch drinnen und ich bin ziemlich gut ausgeschlafen auf La Réunion angekommen.

Die Übernahme vom Mietauto (ein fast neuer Renault Twingo) war problemlos und dann war ich auch schon unterwegs nach Saint-Gilles les Bains. Zur Navigation verwendete ich (und verwende ich noch immer) einen Ausschnitt der Open Street Map welcher hier eine enorm hohe Präzision aufweist.

Die erste Wanderung des Urlaubs führte gestern dann zum Cap Noir. Die Wanderung war beeindruckend. Nicht sonderlich schwer (ein paar mit Stahlseilen versicherte Stellen, ein paar Leitern) oder hoch (nur ein paar hundert Höhenmeter Auf- und Abstieg) aber optisch sehr beeindruckend.

Leider bin ich ja - wie allseits bekannt - kein sonderlicher Frühaufsteher. 12:00 Uhr zu Mittag am Ausgangspunkt war eigentlich schon zu spät, weil die umliegenden Gipfel bereits im Dunst verschwunden sind... aber das bin ich auf der Insel ja schon gewöhnt und ich habe wie üblich den fixen Vorsatz, früher aufzustehen.

Der heute Tag war dann schon wieder ein Weiterreisetag. Nach einem kurzen Abstecher in St. Denis bin ich jetzt in Hell-Bourg wo das Wetter leider überhaupt nicht nach Wanderwetter aussieht. Derzeit regnet es heftig und es ist nebelig.... Mal schauen, wie das Wetter morgen wird.


Einige generelle Eindrücke von La Réunion noch:

  • Eine Wertkarte für das Mobiltelefon zu kaufen war problemlos möglich. Der Nachweis der Hoteladresse und der österreichische Reisepass reichen aus.
  • Internet war bis jetzt in jeder Unterkunft frei verfügbar, "offene" WLans in Kaufhäusern udgl (wie in Paris) habe ich bis jetzt nur eines gefunden. Da habe ich aber nicht einmal per DHCP eine IP Adresse bekommen - möglicherweise war der DHCP Server überlastet oder down.

 Euer Uhu

Dienstag, 11. Februar 2014

Wieder auf Achse

Liebe Leute,

Euer Uhu ist wieder auf Achse. Derzeit sitze ich am Flughafen Orly und warte auf den Inlandsflug nach La Réunion. Wir erinnern uns, da war der Uhu schon einmal.

Vom Flughafen habe ich wenig mitbekommen, ich bin direkt ans Gate gegangen. 15 Minuten WLan ist gratis, danach kostet es EUR 1.90 für 30 Minuten - ein find ich fairer Preis. Die Performance ist gut. Surfen und mailen ist gefühlt schnell. Konkrete Bandbreitenmessungen habe ich keine durchgeführt.

Diesmal habe ich jedoch mehr geplant, ich werde nicht statisch an einem Ort bleiben, sondern in 14 Tagen in insgesamt 4 Orten bleiben.

So... stay tuned for

Euren Uhu

Montag, 30. Dezember 2013

Gibraltar

Liebe Leute,

dieser Reisebericht wird sicher etwas länger werden, da Gibraltar sehr viel zu bieten hat. Doch fangen wir am Besten chronologisch an.

Frühmorgens fliegt der Uhu sehr ruhig von London nach Gibraltar. Der Flughafen Gibraltar ist durchaus überschaubar. Das Terminal wirkt neu gebaut.

Die Einreise nach Gibraltar am Flughafen ist bis auf ca. 5 Minuten anstellen problemlos. Der österreichische Personalausweis wird kurz angeschaut und schon geht es weiter. Vom Flughafen sind es dann zu Fuß ca. 3 Minuten zur Landgrenze mit Spanien. Auch hier ist - als Fußgänger - die Einreise nach Spanien (und damit nach Schengenland) kein Problem. In einem der Autos in den langen Schlangen möchte ich aber nicht unbedingt sitzen und mich für die Einreise - die eine Zoll- und Währungsgrenze darstellt - anstellen.

Da die Hotelpreise in Gibraltar recht hoch sind, habe ich mir in Spanien ein Hotel gesucht. Die Ein- und Ausreise incl. Zollkontrolle war in den nächsten Tagen in beide Richtungen problemlos. Teilweise bildeten sich lange Schlangen an Autos wegen der Zollkontrollen. Bei der Einreise nach Spanien konnte ich auch bei Fußgängern beobachten, dass es Zollkontrollen gab. Der Uhu wurde nie kontrolliert, ihm aber einmal vom spanischen Grenzpolizisten "Gute Reise" (sic!) gewünscht.

Gibraltar zu besuchen war für mich aus mehreren Gründen interessant:

Gibraltar hat den Status eines britischen Überseegebietes, also einer Kolonie. Innenpolitisch weitgehend autonom, werden Aussen- und Verteidigungspolitik vom Vereinigten Königreich bestimmt. Details stehen im oben verlinkten Artikel.

Der britische Einfluss ist überall spürbar. Seien es Briefkästen und Telefonzellen, sei es die eigene Währung, das Gibraltar Pfund.

Ein gravierender Unterschied, zum Beispiel zu Neuseeland, ist jedoch, dass auf den Straßen Rechtsverkehr herrscht und die Autos entsprechend links gesteuert sind. Auch verwendet Gibraltar mitteleuropäische Zeit und nicht die britische Zeitzone. Zwischen Wien und Gibraltar besteht daher kein Zeitunterschied. Auch die Sommer- und Winterzeitumstellung wird berücksichtigt.

Die Berberaffen in Gibraltar sind mir in der Stadt nicht aufgefallen. Am Felsen oben sind sie omnipräsent und auch durchaus technisch verspielt, wie der nette Kerl rechts im Bild zeigt.

Im städtischen Bereich sind mir Affen nur in der Nähe der Seilbahn, die auf den Berg rauffährt, aufgefallen.





Touristisch hat Gibraltar neben der Kleinstadtathmospähre ein großes Naturschutzgebiet mit vielen Wanderungen (die ich aber nicht gemacht habe) und sehr viele nautische Ereignisse und Wassersportarten zu bieten.

Ich habe eine "Dolphin Watching" Tour mitgemacht. De facto sind wir auf einem kleinen Boot 1,5 Stunden durch die Bucht von Gibraltar gefahren und haben sogar ein paar Delphine gesehen.

Da die Tiere recht schnell auf- und wieder untertauchen war es nicht nur eine Herausforderung sie zu sehen, sondern auch sie zu fotografieren :-) Aber ein paar haben sich doch vor meine Linse verirrt und sind nicht schnell genug wieder verschwunden.

 Die Straße von Gibraltar ist eine sehr stark befahrene Schifffahrtsstraße. Leider waren die Schiffe recht klein und ich hoffe, man kann am Bild rechts ungefähr erahnen, wie viel da los ist.











Mein Mobilfunkbetreiber in Österreich scheint kein Roamingabkommen mit Gibraltar zu haben. Das einzige Mobiltelefonnetz "Gibtel" konnte ich nicht testen. Erreichbarkeitstechnisch war das kein Problem, da die spanischen Mobiltelefonnetze große Teile von Gibraltar abdecken.

WLan Zugang - vor Ort "WiFi" genannt - ist in fast jedem Lokal bei Konsumation gratis dabei. Die Netze sind mit Passwort gesichert. Bei der Connection Speed konnte ich keine Probleme feststellen. Streaming Dienste habe ich keine ausprobiert, "normales" Surfen war mit angenehmer Geschwindigkeit auf österreichischen und britischen Seiten möglich.

Leider habe ich kein traceroute gemacht, um festzustellen, ob der Traffic nach Österreich via Großbritannien oder via Spanien geroutet wird.

Weitere Eindrücke der Reise folgen sicher von

Eurem Uhu

Sonntag, 8. Dezember 2013

London

Liebe Leute,

die eine Nacht, die ich in London verbracht habe, war hinreichend unspektakulär. Der nächste Blogeintrag wird dann sicher interessanter. Es sei nur soviel verraten: Es ging in ein britisches Überseegebiet.

Euer Uhu

Sonntag, 1. Dezember 2013

Mit dem Zug nach London

Liebe Leute,

seit der Eröffnung des Eurotunnels möchte Euer Uhu schon einmal mit diesem Zug von London nach Paris oder umgekehrt fahren. In den letzten Jahren zum Eisenbahnfahrer mutiert (die Strecke Wien – Linz – Wien steht da an erster Stelle), hat sich der Uhu heuer dieses spezielle Vergnügen gegönnt. Es stand die Strecke Paris Gare-du-Nord nach London St. Pancras Int. am Programm.

Der Buchungsprozeß war recht einfach. Auf der Homepage der Zugfirma einen Tag aussuchen. Züge zu unterschiedlichen Zeiten kosten unterschiedlich viel. Es herrscht Reservierungspflicht. Im Gegensatz zu den meisten Fluglinien kann man die Bahnkarte nicht selber ausdrucken. Man erhält einen Registrierungscode, mit dem man sich eine Standardbahnkarte am Automaten ausdruckt. Als zwei Wege Authentifizierung braucht man neben dem Code noch die Kreditkarte, mit der man die Fahrkarte bezahlt hat.
Circa 45 Minuten vor Abfahrt des Zuges soll man an Bahnhof sein und die Zeit braucht man auch. Am Gare du Nord angekommen, begeben wir uns in die Hall Londres und
gehen mit der Bahnkarte durch ein Drehkreuz. Die Authentifizierung erfolgt mittels eines auf die Bahnkarte aufgedruckten QR Codes.

Danach erfolgen reichlich unspektakulär die Ausreisekontrolle aus Schengenland und 10 Meter später die Einreisekontrolle ins Vereinigte Königreich. Beide Kontrollen waren – wie erwartet – mit dem österreichischem Personalausweis kein Problem.

Am Gate – es ist alles sehr flughafenmäßig ausgebaut – war noch Zeit für einen raschen Kaffee und dann ging das Boarding auch schon los.

Mein Waggon war zu ca. einem Drittel voll, es war kein Problem, dass ich mich auf einen anderen Sitz gesetzt habe. Die Ausstattung der Züge war nicht berauschend und hielt im  Vergleich zu den Zügen auf der Strecke Wien – Linz (von beiden Anbietern)  nicht Stand.

Aufgefallen ist mir sofort:
  • Die Stoffsitze waren sauber, aber irgendwie abgesessen.
  • Am Ende jedes Waggons gibt es geräumige Gepäckfächer, zusätzlich ist über den Sitzen auch noch Platz für Gepäck.
  • Es gibt eine Limitierung auf 2 Gepäckstücke pro Person, aber keine Gewichtsbeschränkung.

Abgegangen ist mir
  •  Service im Waggon.  In der zweiten Klasse gab es kein Wagerl mit Getränken, das durchgeht. Ich hätte in den Speisewagen gehen müssen, um mir einen Kaffee zu holen.
  • Information zur Strecke. Monitore, die derzeitigen Standort, aktuelle Geschwindigkeit, etc. anzeigen habe ich vermisst. Daher kann ich die Geschwindigkeit nur schätzen: schnell ;-)
  • WLan an Bord.

Weiters bemerkenswert war eine Kleinigkeit: Alle Durchsagen im Zug waren zweisprachig. In Frankreich waren die Ansagen zuerst auf Französisch, dann auf Englisch, im Vereinigten Königreich dann umgekehrt zuerst Englisch, dann Französisch.

Zusammenfassend finde ich die Zugverbindung eine tolle Sache. Insgesamt habe ich von der Ankunft am Gare du Nord um 13:30 (UTC+01:00) bis zum Einsteigen in die UBahn in London um 15:45 (UTC+00:00) knapp 3:15 Stunden gebraucht. Als eine Verbindung von Stadtzentrum zu Stadtzentrum in knapp 3 Stunden ist der Zug wirklich eine brauchbare Konkurrenz zu Flugzeugen.

Aber London war nur ein Zwischenstop, es geht weiter mit


Eurem Uhu