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Mittwoch, 8. August 2018

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen." ist ein geflügeltes Wort. Laut dieser Homepage stammt es von Matthias Claudius (Wikipedia).

Jedenfalls geht es Eurem Uhu auch im Moment so... Es sollte eigentlich ein nettes Wochenende in Paris werden, viel Kultur, gutes Essen. Das war es auch.. Bis ich am Sonntag in der Früh so nebenbei bemerkt habe, dass ich von meinem bequemen Mittagsflug Paris - München - Wien umgebucht wurde.

Die neuen Flugzeiten waren nicht sooo toll. (umgeleitet via Frankfurt mit dem Spätflieger um 21:50 nach Wien um 23:10)... also meine (beruflich hie und da genutzte) absolute Lieblingsverbindung...

Damit geht natürlich ein ganzer Haufen an organistorischen Dingen los (und Nein noch einen schönen Sonntag in Paris zu verbringen gehört nicht dazu, ... das mache ich sowieso auf meine Art und stecke meine Nase in libri iuris).


  • Essensgutschein abholen (Euro 19,-- gar nicht so wenig - da wird man satt auch am Flughafen)
  • Berufliche Termine am Montag prüfen - verdammt ein wichtiges Meeting um 9:00 Uhr, keine Chance auszuschlafen...
  • Versuchen auf einen früheren Flug umzubuchen (von der Umbuchung)  - netter Service Desk Agent meint wir greifen die Buchung lieber nicht an, da derzeit kein einziger Platz nach Wien mehr frei ist.

Ja... das postive: Gratis WLan am Flughafen in Paris :-)

Euer Uhu

Sonntag, 1. Dezember 2013

Mit dem Zug nach London

Liebe Leute,

seit der Eröffnung des Eurotunnels möchte Euer Uhu schon einmal mit diesem Zug von London nach Paris oder umgekehrt fahren. In den letzten Jahren zum Eisenbahnfahrer mutiert (die Strecke Wien – Linz – Wien steht da an erster Stelle), hat sich der Uhu heuer dieses spezielle Vergnügen gegönnt. Es stand die Strecke Paris Gare-du-Nord nach London St. Pancras Int. am Programm.

Der Buchungsprozeß war recht einfach. Auf der Homepage der Zugfirma einen Tag aussuchen. Züge zu unterschiedlichen Zeiten kosten unterschiedlich viel. Es herrscht Reservierungspflicht. Im Gegensatz zu den meisten Fluglinien kann man die Bahnkarte nicht selber ausdrucken. Man erhält einen Registrierungscode, mit dem man sich eine Standardbahnkarte am Automaten ausdruckt. Als zwei Wege Authentifizierung braucht man neben dem Code noch die Kreditkarte, mit der man die Fahrkarte bezahlt hat.
Circa 45 Minuten vor Abfahrt des Zuges soll man an Bahnhof sein und die Zeit braucht man auch. Am Gare du Nord angekommen, begeben wir uns in die Hall Londres und
gehen mit der Bahnkarte durch ein Drehkreuz. Die Authentifizierung erfolgt mittels eines auf die Bahnkarte aufgedruckten QR Codes.

Danach erfolgen reichlich unspektakulär die Ausreisekontrolle aus Schengenland und 10 Meter später die Einreisekontrolle ins Vereinigte Königreich. Beide Kontrollen waren – wie erwartet – mit dem österreichischem Personalausweis kein Problem.

Am Gate – es ist alles sehr flughafenmäßig ausgebaut – war noch Zeit für einen raschen Kaffee und dann ging das Boarding auch schon los.

Mein Waggon war zu ca. einem Drittel voll, es war kein Problem, dass ich mich auf einen anderen Sitz gesetzt habe. Die Ausstattung der Züge war nicht berauschend und hielt im  Vergleich zu den Zügen auf der Strecke Wien – Linz (von beiden Anbietern)  nicht Stand.

Aufgefallen ist mir sofort:
  • Die Stoffsitze waren sauber, aber irgendwie abgesessen.
  • Am Ende jedes Waggons gibt es geräumige Gepäckfächer, zusätzlich ist über den Sitzen auch noch Platz für Gepäck.
  • Es gibt eine Limitierung auf 2 Gepäckstücke pro Person, aber keine Gewichtsbeschränkung.

Abgegangen ist mir
  •  Service im Waggon.  In der zweiten Klasse gab es kein Wagerl mit Getränken, das durchgeht. Ich hätte in den Speisewagen gehen müssen, um mir einen Kaffee zu holen.
  • Information zur Strecke. Monitore, die derzeitigen Standort, aktuelle Geschwindigkeit, etc. anzeigen habe ich vermisst. Daher kann ich die Geschwindigkeit nur schätzen: schnell ;-)
  • WLan an Bord.

Weiters bemerkenswert war eine Kleinigkeit: Alle Durchsagen im Zug waren zweisprachig. In Frankreich waren die Ansagen zuerst auf Französisch, dann auf Englisch, im Vereinigten Königreich dann umgekehrt zuerst Englisch, dann Französisch.

Zusammenfassend finde ich die Zugverbindung eine tolle Sache. Insgesamt habe ich von der Ankunft am Gare du Nord um 13:30 (UTC+01:00) bis zum Einsteigen in die UBahn in London um 15:45 (UTC+00:00) knapp 3:15 Stunden gebraucht. Als eine Verbindung von Stadtzentrum zu Stadtzentrum in knapp 3 Stunden ist der Zug wirklich eine brauchbare Konkurrenz zu Flugzeugen.

Aber London war nur ein Zwischenstop, es geht weiter mit


Eurem Uhu

Montag, 25. November 2013

Nachtrag zu Paris

Kurzer Nachtrag zu Paris: WLan (dortzulande als „WiFi“ bezeichnet) ist fast überall (Hotels, Einkaufzentren, Fastfoodrestaurants, ...) verfügbar.

Teilweise wie bei uns mit Einbuchen und AGB bestätigen. Teilweise muss man sich mit seinem Namen und Emailadresse registrieren. Oder in Lokalen weiß das Personal oft das Paßwort.


Euer Uhu

Sonntag, 24. November 2013

Paris



Von Zürich ging es dann weiter nach Paris. Zuerst war ich in La Défense. Das Viertel beeindruckt mich immer wieder. Meiner Rekonstruktion nach war ich das letzte Mal 1999 dort.

Die Auffahrt auf den neuen Triumphbogen, die Grande Arche ist mittlerweile nicht mehr möglich. Details stehen in dem verlinkten Wikipedia Artikel.









Eine kurze UBahn Fahrt später war ich auf den Champs-Élysées, welche durch einen netten Christkindl Markt und feierliche Weihnachtsbeleuchtung auffielen.

Leider gab es kaum Möglichkeiten, das Stativ aufzustellen und damit lange zu belichten.

Daher nur kurz ein Foto eines Teils der Weihnachtsbeleuchtung.





Am nächsten Tag fuhr Euer Uhu weiter, aber das ist eine andere Geschichte.

Euer Uhu